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Warum Wasserkraft?

Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit sind keine Gegensätze!

Warum wirtschaftlich?

Stromerzeugungsanlagen auf Basis fossiler Rohstoffe bekommt man schon recht günstig, so dass hier übersichtliche Abschreibungsfristen locken. Gerade aber unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sind Kleinwasserkraft-Anlagen langfristig unschlagbar:

  • WKV Wasserkraftanlagen sind nicht für Jahre, sondern für viele Dekaden im Dauerbetrieb konzipiert und garantieren hohe Profitabilität für Jahrzehnte über den Abschreibungs-Zeitraum hinaus.
  • Erntefaktor: 124! Das Verhältnis der über die Lebensdauer der Anlage erzeugten Energie zu der für ihre Herstellung aufgewandten Energie wird als Erntefaktor bezeichnet. Dieser  liegt bei Photovoltaikanlagen bei 1,3, bei Sonnenkollektoren bei 13, bei Windkraftanlagen bei 19 und bei Wasserkraftanlagen bei sagenhaften 124!
  • Wasser fließt immer nach unten – das bedeutet minimale Betriebskosten.
  • Wo nichts reibt, geht nichts kaputt – das garantiert geringst möglichen Wartungsaufwand.
  • Wir sind unabhängig von der Energiepreisentwicklung!

Warum umweltfreundlich?

  • Wasserkraftanlagen sind emissionsfrei: Keine Abgase, kein CO2, keine Entsorgungsprobleme, wenig Eingriffe in die Natur.
  • Mit einer Nutzungsdauer von über 80 Jahren liegt die Wasserkraft weit vor der Windkraft (20 Jahre), Photovoltaik (30 Jahre) und Solarkollektoren (20 Jahre). Selbst ein Atomkraftwerk hat nur eine Nutzungsdauer von ca. 40 Jahren! Unser Ziel ist es, Atomkraftwerke durch die Nutzung der Wasserkraft entbehrlich zu machen.
  • Die lange Lebensdauer von WKV Wasserkraftanlagen garantiert Ihnen umweltfreundlich erzeugten Strom für kommende Generationen.
  • Und: Bei WKV beginnt die Schonung der Ressourcen bereits in den Herstellwerken: Ein eigenes Wasserkraftwerk erzeugt die gesamte elektrische Energie für unsere Werke und treibt die Wärmepumpen zur Gebäudeheizung an. Überschüssige Energie wird in das öffentliche Netz eingespeist.

Ausblicke

Im Jahre 2050 werden neun Milliarden Menschen auf der Erde leben, drei Milliarden mehr als heute. Der Weltenergiebedarf wird sich bereits im Jahre 2020 um mehr als 50 Prozent gesteigert haben und 178.000 TWh/Jahr betragen. Der globale Bedarf an Elektrizität wird sogar um mehr als 70 Prozent ansteigen und sich auf 22.000 TWh/Jahr belaufen.

Mit dem stetig wachsenden Weltenergieverbrauch wächst das Risiko einer globalen Umweltkatastrophe. Derzeit wird der Primärenergieverbrauch zu 85 Prozent durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe abgedeckt – mit den dramatischen Folgen einer Treibhausgasemission für Mensch und Natur. Für eine lebenswerte Zukunft müssen deshalb regenerative Energien massiv gefördert werden. Dem verstärkten Ausbau und der nachhaltigen Nutzung von Wasserkraft kommt diesbezüglich eine herausragende Funktion zu.

Wasserkraft verursacht über den gesamten Lebenszyklus (d.h. von der Gewinnung des Rohstoffes durch Verarbeitung, Anlagenbau und Anlagenbetrieb bis zur Entsorgung) den geringsten Emissionsausstoß unter allen gängigen regenerativen Energien: 9 g CO2 pro kWh ­Strom. Um den "Treibhauseffekt" mit seinen katastrophalen Folgen wirkungsvoll zu bekämpfen, ist die verstärkte Nutzung der Wasserkraft unausweichlich.

Wasserkraft hilft darüber hinaus, Wasserknappheit zu vermeiden, das Risiko von Überschwemmungen zu reduzieren und die Stromversorgung in entlegenen Gebieten überhaupt sowie kostengünstig zu er­möglichen. Viele Staaten haben die großen Vorteile der Wasserkraft längst erkannt: Kanada, die Schweiz oder Venezuela decken ihren Strombedarf mit Wasserkraft bereits zu über 50 Prozent, Norwegen und Brasilien sogar zu über 90 Prozent. Insbesondere kleine und mittlere Wasserkraftwerke werden für die positive Entwicklung ländlicher Regionen, gerade in Asien, Mittel- und Südamerika, eine wesentliche Rolle spielen.

Die Wasserkraft Volk AG beteiligt sich hieran mit ihrer bewährten Technologie – seit über 35 Jahren und in über 50 Ländern der Erde.

Zur Situation in Deutschland

Das nutzbare Wasserkraftpotenzial beträgt etwa 27 TWh (entspricht 27 Mrd. kWh) pro Jahr. Hiervon werden in einem sogenannten "Wasserkraft-Regeljahr" in rund 7.500 kleinen und mittelgroßen Anlagen mit insgesamt 4.760 MW installierter Leistung etwa 19 TWh/a genutzt, was nicht einmal 4 % der deutschen Stromerzeugung entspricht. Eine zusätzliche Nutzung des noch ausbauwürdigen Potentials von etwa 8 TWh/a würde weitere ca. 2 Millionen Haushalte mit umweltfreundlich erzeugtem Strom versorgen und ist durch den Neubau relativ weniger Anlagen mit Leistungen von mindestens 5 MW, einer wesentlich größeren Anzahl von Mini- oder Microanlagen und sinnvolle Erweiterungen vorhandener Anlagen möglich. Die genannten Werte beziehen sich auf die Nutzung natürlicher Wasserkräfte. Die Stromerzeugung aus sog. Pumpwasser in Pumpspeicherkraftwerken ist hier nicht berücksichtigt, da Wasser ist in diesem Zusammenhang „nur“ als Speichermedium für Energie genutzt wird.

Bei konsequenter Nutzung könnten somit durch Kleinwasserkraftanlagen drei Atomkraftwerke komplett ersetzt werden. Wasserkraft ist zudem die einzige grundlastfähige Form der regenerativen Energienutzung.

Dennoch ist in Deutschland der restriktive Umgang mit der Wasserkraft noch immer nicht aufgehoben und stellt den Planer vor schier unüberwindbare Probleme. Genehmigungszeiten für Neuprojekte bis zu 10 Jahren sprechen eine deutliche Sprache. Sogar Maßnahmen zur Lebensdauerausweitung bestehender Anlagen werden behindert.

Unser Appell an die Politik aus dem Jahr 2008 hat daher auch heute noch dieselbe Aktualität. Lesen Sie hier das Positionspapier zur Kabinettsvorlage des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG), Stand 28.01.2008 (Link folgt..)

Nur ca. 22% des technisch nutzbaren weltweiten Wasserkraft-Potentials sind bisher ausgebaut. Nutzen Sie unser Wissen und unsere Erfahrung, um diesen Zustand zum Positiven zu verbessern!

Weitere Informationen

PDF Download Deutsche Bank Research: Wasserkraft in Europa