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Geschichte


Die Firma Wasserkraft Volk AG hat seit Gründung im Jahre 1979 eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung erlebt, beispielhaft einige Projekte, welche seit der Umwandlung in die Wasserkraft Volk AG im Jahre 1997 realisiert wurden, sowie sonstige wichtige Ereignisse:

1998

Auslieferung einer Wasserkraftanlage für eine Kobaltmine in Uganda mit immerhin 10.500 kW Leistung - ein Meilenstein für WKV.

1999

Spatenstich für die Zukunftsfabrik - ein Quantensprung für WKV mit einer Investitionssumme von fast 10 Mio. EURO. Dabei wird auch ein firmeneigenes Wasserkraftwerk integriert, was den Energiebedarf sichert und jährlich ca. 1,5 Mio. Kilowattstunden erzeugt.

2000

Die WKV Zukunftsfabrik wird in einer Rekordbauzeit von nur 9 Monaten am 1. Mai 2000 in Betrieb genommen. Noch rekordverdächtiger war der Bau des Wasserkraftwerkes, welches schon am 01.01.2000 pünktlich zum Jahrswechsel um 00.00 Uhr in Betrieb ging. Aber auch viele Turbinenanlagen wurden ausgeliefert - darunter eine 5 Megawatt Hochgefälle Anlage in Sri Lanka. WKV wird in diesem Jahr Mitglied der Top 100 - dies sind die 100 innovativsten Firmen des Mittelstandes in Deutschland.

2001

WKV kann den 1000sten Aktionär begrüßen und auf dem Südamerikanischen Kontinent nach Jahren wieder Fuß fassen. Einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz leistet das Wasserkraftwerk "Loreto" in Ecuador und ersetzt veraltete Dieselanlagen.

2002

Die WKV Aktien werden auf EURO umgestellt und gleichzeitig um ca. 17% aufgewertet. Ebenfalls erhält WKV den bisher größten Einzelauftrag im Wert von EURO 3,25 Mio. für eine Turbinenanlage nach Ecuador, welche für ca. 35.000! Haushalte umweltfreundlichen Strom erzeugt.

2003

WKV erhält den Deutschen Solarpreis für vorbildliches, umweltfreundliches Bauen seiner Zukunftsfabrik. Der Umsatz steigt auf 6,4 Mio. EURO. Manfred Volk wechselt im Dezember in den Aufsichtsrat, um sich intensiv um die Firmenentwicklung, den Verkauf, sowie Forschung und Entwicklung kümmern zu können. Neue Vorstände werden Josef Haas (Vorsitzender), sowie Thomas Bub (Finanzen).

2004

Ein weiterer Großauftrag nach Ecuador mit 16 MW folgt und die Nachfrage nach Wasserkraft "Made by Wasserkraft Volk AG" steigt ständig.

2005

Das Wasserkraftwerk Abanico in Ecuador geht in Betrieb und der Kunde erteilt WKV einen Folgeauftrag für 3 weitere Einheiten zum Endausbau von 40 MW. Weiter zum Teil größere Aufträge in Süd- und Mittelamerika folgen. Der Auftragsbestand steigt kontinuierlich.

2006

Erste Aufträge aus dem entfernten Chile gehen ein - aber auch Norwegen, Ost-Timor, die Türkei und weitere Länder kommen hinzu. Auch 2006 steigt der Auftragsbestand stetig.

2007/2008

Die Nachfrage nach Wasserkraftanlagen nimmt auf Grund gestiegener Rohstoff- und Energiepreise stark zu. Im Mai 2008 beträgt der Auftragsbestand über 30 Mio. EURO und eine Auslastung bis Anfang 2010 ist gesichert. Erste Aufträge gehen auf Grund langer Lieferzeiten an Mitbewerber.

WKV erhöht seine Produktionskapazität in einem ersten Bauabschnitt um 600 m². Die Erweiterung des Bürogebäudes soll ebenfalls 2008 fertig gestellt werden.

Vorstand und Aufsichtsrat beschließen aufgrund von Lieferengpässen die Generatorenfertigung aufzunehmen und die Produktionskapazitäten nochmals zu vergrößern. Hierzu soll das Grundkapital durch Ausgabe neuer Aktien erhöht werden.



Das Geschäftskonzept

Das WKV Geschäftskonzept umfasst im wesentlichen


a)

Komplette Lieferung von Wasserkraftanlagen zur Erzeugung elektrischer Energie "Water to Wire" d.h. die komplette elektromechanische Ausrüstung beginnend an der Rohrleitung im Kraftwerk bis zur übergabe an die Leitung des Energieversorgers und zwar in allen Spannungsebenen von Nieder- bis Hochspannung. Ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftskonzeptes ist, dass alle wesentlichen Hauptkomponenten von WKV selbst in Deutschland gefertigt werden. Die hierzu notwendigen Fertigungsstätten werden von WKV geplant, gebaut und betrieben.

b)

Ingenieurleistungen im Bereich Wasserkraftanlagen und Energieerzeugungsanlagen insbesondere die Auslegung der Krafthäuser - je nach Bedarf der Anlage - sowie das Konzept derselben.

c)

Montage, Inbetriebsetzungen sowie Service der Anlagen weltweit. Durch WKV Spezialisten wird sichergestellt, dass dem Kunden ein Höchstmaß an Betriebsbereitschaft der Anlagen garantiert wird.

d)

Bau von Generatoren, insbesondere solcher für Wasserkraftanlagen und Energieerzeugungsanlagen der regenerativen Energie. Durch den Bau der WKV Generatoren soll ein bestehender Marktengpass sowie eine Lieferantenabhängigkeit beseitigt werden, welche den Geschäftsbetrieb der WKV - AG in Zukunft erheblich behindern könnte. Gleichzeitig stellt der Bau von Generatoren eine Diversifizierung dar, da Generatoren weltweit verkauft werden können. Der Generatorenmarkt ist zur Zeit beherrscht von erheblichen Lieferengpässen, sowie Lieferzeiten von bis zu 24 Monaten. Gleichzeitig werden von den führenden Herstellern immer weniger Spezialgeneratoren gebaut / angeboten, weil viele Standardmaschinen am Markt benötig werden.

e)

Bau von Spezialelektromaschinen / Sondermaschinen aller Art sowie Reparatur derselben. Gerade die bestehenden Wasserkraftanlagen sind zum Teil total veraltet und es besteht ein erheblicher Investitions-/ Modernisierungsbedarf. Hier möchte WKV angepasste Lösungen anbieten da es kaum qualifizierte Betriebe in diesem Bereich gibt.


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